Unternehmen zahlen 5.000€ pro Stunde, um sich von DDoS-Attacken zu erholen

5.000 Euro pro Stunde – so hoch sind die Kosten für Unternehmen, um sich von DDoS-Attacken zu erholen. Die Abwehr von anderweitig gelagerten Angriffen, wie Injections oder Malware schlägt nochmals mit ca. 3.000 Euro zu Buche.

Wie das Sicherheitsportal hotforsecurity.com berichtet, stellen DDoS-Angriffe, speziell angepasste Malware und die Sicherung von Web-Applikationen drei der bedeutensten Sicherheitsthemen für Unternehmen dar. Immer mehr Websites geraten in den Fokus der Kriminellen und die Angriffstechniken werden immer ausgefeilter.

Während vor ein paar Jahren noch Angriffe von einzelnen Computern und ohne klare Struktur gestartet wurden, organisieren sich die Angreifer heute in großen Strukturen und nutzen Bot-Netze zu gezielten Angriffen. Sogar das Ziel selbst wird dabei wohl überlegt angegriffen. Die DDoS-Attacken zielen dabei nicht nur auf die Bandbreite der Websites, sondern im Falle der Angriffe auf den US-Bankensektor auch gezielt auf kleine Schwachstellen im System [siehe: securitybistro.com]. Der effektive Schutz gegen solche Angriffe gestaltet sich daher zunehmend schwieriger.

Kommt es zum Angriff und zum Ausfall der Website entstehen hohe Kosten. Der Verlust von Umsatz, das Bilden einer eigenen Task-Force zur Abwehr des Angriffs, sowie die Investition in neue Sicherheitstechnik kann daher schnell teuer werden. Zu diesen Kosten kommen der Imageverlust und der Rückgang der Produktivität während eines solchen Ausfalls.

Um im Angriffsfall nicht ungeschützt und verwundbar da zu stehen, sollte man sich bereits vorher über Sicherheitsmaßnahmen für seine Website informieren und diese in seine Strukturen einbinden. Dabei hilft es schon die Time-To-Live (TTL) für den DNS-Eintrag der Website auf einen kurzen Wert zu setzen. Im Notfall kann somit schneller Hilfe geleistet werden.

Wird ein effektiver Schutz gegen solche Angriffsszenarien verwendet, sind auch bei stärkeren Angriffen keine negativen Folgen zu befürchten und die Website bleibt trotz des laufenden Angriffs für Besucher und Kunden erreichbar.

 

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